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Lehrkräfte-Perspektive bei Tagung rund um Medienprojekte an Schulen

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Im Juni haben sich Projektverantwortliche aus Medienhäusern zur Tagung „Digital Shift der Schulprojekte“ in Hannover getroffen. Bei dem Austausch ging es darum, wie Medienkompetenzprojekte noch besser an die Bedürfnisse von Lehrkräften und an die Bedingungen von Unterricht angepasst werden können. Die jule : Initiative junge Leser hatte dafür neben Impulsgebenden aus den Medienhäusern auch Expert*innen eingeladen, die Erfahrungen aus dem Schulalltag, der Lehrkräfte-Fortbildung sowie Forschungsergebnisse dabeihatten. (Bild: Katja Spiegel)

Einer unter ihnen ist Jako Erchinger. Der Lehrer und Fortbilder beim Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) sprach über seine Erfahrungen aus dem Schulalltag. Außerdem teilte er Einblicke in seine Arbeit bei der Fortbildung von Lehrkräften mit digitalen Medien im Unterricht. In seiner Präsentation ging auch es darum, wie Partnerschaften zwischen Schulen, Journalismus und Medienhäusern funktionieren können.

Einer seiner Tipps lautet: Lehrkräftefortbildungszentren gibt es in jedem Bundesland, auch wenn sie unterschiedlich genannt werden. Eine Kooperation der Medienhäuser mit diesen Institutionen im Bereich der Medienbildung kann sinnvoll sein.

Journalismus und Schule – erfolgreiche Wege der Zusammenarbeit

Und Jessica Mezger von der Agentur We are Family stellte die Ergebnisse der aktuellen Studie „Wie ticken Lehrkräfte?“ vor. So erhielten die Projektverantwortlichen Einblicke in verschiedene Lehrkräftetypen, ihre Arbeitsweisen und Herausforderungen sowie in Erwartungen an Bildungsangebote.

Eine spannende Erkenntnis für die Teilnehmenden war: Lehrkräfte haben eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung. Sie wollen also spüren, dass ihre Arbeit etwas bewirkt. Es lohnt sich, diese Perspektive in die Vorbereitung und Durchführung der Medienprojekte einzubeziehen.

Was Lehrkräfte bewegt – und wie Schulprojekte treffsicherer werden: Ergebnisse der aktuellen Befragung „Wie ticken Lehrkräfte?“