Sie befinden sich hier:

Bayerische Demokratiebotschafter*innen starten an Schulen in die nächste Runde

Volo-Band der Demokratie Bayern Volos beim Workshop Foto Hans-Joachim Winckler

Das Projekt „Volo-Band der Demokratie“ von vier Medienhäusern in Bayern startet nach den Sommerferien in eine neue Runde. Die Augsburger Allgemeine hat während der Sommermonate die Werbetrommel gerührt, damit die Volontär*innen als Demokratiebotschafter*innen auch im nächsten Durchlauf mit vielen Schüler*innen über Medien und Journalismus ins Gespräch kommen können. (Foto: Hans-Joachim Winckler)

Seit dem Start des Projekts waren die Volos der Augsburger Allgemeinen, also die Journalist*innen in Ausbildung, in 25 Klassen zu Gast. Und für das nächste Schuljahr liegen bereits drei Vormerkungen von Schulen vor. Auch der nächste Volo-Jahrgang hat ein Onboarding fürs Projekt bekommen.

„Am häufigsten werden die Themen Fake News und Desinformation angefragt. Sehr gut nachgefragt sind außerdem Debattenkultur sowie der Zusammenhang zwischen Journalismus und Demokratie“, sagt Verena Wengert, Ausbildungsreferentin an der Günter Holland Journalistenschule.

Gleichzeitig zeige jeder Schulbesuch, wie groß der Bedarf an Medienbildung sei: „Es fehlt oft an Grundlagenwissen zu Medien und Zeitungen sowie an Sicherheit im reflektierten Umgang mit sozialen Netzwerken. Das bestärkt uns darin, das Projekt fortzuführen,“ sagt Verena Wengert.

Das ist das Projekt

Volontär*innen der Augsburger Allgemeinen, der Mediengruppe Allgäuer Zeitung, der Mediengruppe Main-Post und der VNP | Verlag Nürnberger Presse besuchen seit 2024 auf Anfrage Schulklassen. Im Unterricht sprechen sie mit Schüler*innen auf Augenhöhe über Nachrichten, Zeitung, Medien, Demokratie und Journalismus. Lehrkräfte wählen vorab einen Schwerpunkt aus diesen aus: Desinformation, Digitale Empathie, Gegenrede, Debattenkultur, Journalismus, Demokratie und Du.

Weitere Infos gibt es auf der Website mit Details zu Schulbesuchen und FAQ.