Das Projekt „Volo-Band der Demokratie“ von vier bayerischen Verlagen nimmt Fahrt auf. Seit dem Frühjahr besuchen speziell geschulte Volontär*innen Schulklassen, um Medienkompetenz und Demokratieverständnis mit den Schülerinnen und Schülern zu entwickeln. Volontäre, das sind die Nachwuchsjournalist*innen in einem Medienhaus. Die Schulen nehmen das Angebot gut an. Und die beteiligten Medienhäuser (Augsburger Allgemeine, Allgäuer Zeitungsverlag GmbH, Mediengruppe Main-Post und Verlag Nürnberger Presse) sind bereit, das Projekt für interessierte Medienhäuser zu öffnen. Koordinierende Stelle ist die Günter Holland Journalistenschule (GHS).
Verena Wengert (Ausbildungsreferentin bei der GHJS) spricht von einem „Wow-Effekt“, den das Projekt in ihrem Medienhaus auslöst. „Das Projekt läuft gut an und alle profitieren davon. Die Lehrer*innen bekommen Unterstützung für ihren Medienunterricht, die Redaktionen erhalten einen Draht hin zu jungen Leuten, und die Volos erwerben Futureskills.“
Die Schulbesuche können über die neue Website gebucht werden. Die Lokalredaktionen vor Ort koordinieren die Termine mit den Volos gemeinsam.
Angeboten werden diese Themen:
- Desinformation (Fake-News, Macht der Bilder, Auswirkungen auf die Gesellschaft)
- Digitale Empathie (Wie verhalte ich mich im Umgang mit anderen im Internet?, Meinung und Hate, Perspektivenwechsel)
- Gegenrede (Freie Meinungsäußerung, Strategien gegen Hass im Internet, Beleidigung)
- Debattenkultur (Wie diskutiere ich richtig?, Wie höre ich richtig zu?, Rolle der Demokratie)
- Du, ich und Demokratie (Wie funktioniert Demokratie?, Was bedeuten Wahlen?, Wie läuft Entscheidungsfindung ab?)
Das vorbereitete Unterrichtsmaterial ist bei den Augsburgern bereits an den nächsten Volo-Jahrgang weitergegeben.
Mitmachen
Interessierte Medienhäuser können mitmachen und auf das Volo-Band aufspringen. „Wir würden die Idee und unser Wissen weitergeben, damit andere Medienhäuser Zeit sparen und gleich anfangen können. Die Zeit ist jetzt die richtige dafür, es besteht Bedarf in den Schulen“, sagt Verena Wengert.
Das Projekt wird unterstützt von der Start into Media Future Skills Förderung.
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