Sie befinden sich hier:

Allensbach-Studie untersucht Vermittlung von Nachrichtenkompetenz an Schulen

Stiftervereinigung der Presse

Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) startet im Auftrag der Stiftervereinigung der Presse e.V. eine Befragung von Lehrkräften. Das Ziel: herauszufinden, welchen Stellenwert die Vermittlung von Nachrichtenkompetenz in der Schule hat und welche konkreten Kompetenzen Schülerinnen und Schülern hier vermittelt werden.

Die Studie wird unterstützt von der Stiftung Presse-Haus NRZ und dem BDZV. Sie knüpft an eine Untersuchung aus dem Jahr 2020 an. Damit soll sichtbar werden, wie sich Bewertungen und Einschätzungen der Lehrkräfte angesichts des anhaltenden Wandels des medialen Informationsangebots verändert haben. Erhoben wird wie in der Vorgängerstudie auch das Wissen und das Bild der Lehrkräfte vom Mediensystem in Deutschland und ihr eigenes Informations- und Mediennutzungsverhalten.

Das Thema Künstliche Intelligenz bildet einen neuen Untersuchungsschwerpunkt. Hier soll ermittelt werden, welche Chancen und Risiken Lehrkräfte in der Nutzung von KI-Programmen für die Beschaffung von Nachrichten und aktuellen Informationen sehen. Gefragt wird auch, inwiefern KI bereits im Unterricht behandelt wurde und welche konkreten Fähigkeiten bei Nutzung von KI im Zusammenhang mit der Vermittlung von Nachrichtenkompetenz den Schülerinnen und Schülern mitgegeben werden sollen.

Ergänzt wird die Lehrkräftebefragung durch eine Befragung von Lehramtsstudierenden. So sollen Bewertungen, Wissensstand und Mediennutzungsverhalten der nächsten Generation von Lehrkräften mit denen der heute Unterrichtenden vergleichbar werden und einen Hinweis auf mögliche zukünftige Entwicklungen geben.

Die Studienbefunde liegen im Oktober 2026 vor und werden auszugsweise erstmals beim BDZV-Kongress in Berlin präsentiert.

Quelle