Wie bleibt ein Schulprojekt relevant, wenn sich Mediennutzung, Unterrichtsrealität und Erwartungen an Medienkompetenz ständig verändern? Die Neue Westfälische (NW) ist diese Frage mit dem Relaunch von „NW Klasse!“ konkret angegangen. Während des laufenden Durchgangs hat das Team an den Stellschrauben des Projekts gedreht. Entstanden ist ein Angebot, das modular aufgebaut ist, flexibel genutzt werden kann und Medienkompetenz klar in den Mittelpunkt rückt. Das Besondere dabei: Auf dem Weg dahin sind die Meinungen und Bedarfe von Lehrkräften erfragt und eingearbeitet worden.
One size fits all funktioniert bei den Schulprojekten nicht mehr. Wer heute Lehrkräfte erreichen will, braucht verschiedene, niedrigschwellige Angebote. Auf diese Modularität setzt auch die Neue Westfälische mit dem neuen „NW Klasse!“-Projekt und bietet das Projekt in verschiedenen Formaten an: als 6-Wochen-Projekt, in Form von Rallyes oder Workshops, als Redaktionsbesuch und im Online-Format mit Live-Webinar oder Video-Tutorial. Die Formate sind jeweils einzeln auszuwählen.
Weitere Module
- Das neugestaltete Unterrichtsmaterial ist frei zugänglich. Es ist in Themenpaketen geclustert – Thema und Zielgruppe sind auf einen Blick erkennbar.
- Es gibt Angebote für Grundschulen und für weiterführende Schulen.
- Auf der Projekt-Website gibt es spezielle Informationsbereiche für Schüler, Lehrer, Eltern und Sponsoren.
- Vier Ansprechpersonen für verschiedene Gesprächsanlässe rund um das Projekt stehen zur Verfügung.
Lehrkräfte-Perspektive im Blick
Die Neuerungen werden Stück für Stück während des aktuellen Projektdurchlaufs eingeführt. Dabei werden die Bedarfe von Lehrkräften berücksichtigt. Michaela Heinze (Redaktionsmanagement NW Klasse!) besucht Schulklassen, spricht über Journalismus und ihre Arbeit, holt auch die Meinungen der Lehrkräfte rund um die Medienkompetenzvermittlung ein und tauscht sich mit Jugendlichen über Mediennutzung aus.



