Am 17. November 2026 veranstalten die Wiener Tageszeitung DER STANDARD, die Pädagogische Hochschule Wien und das österreichische Bildungsministerium gemeinsam den Tag der Medienkompetenz. Lehrkräfte sollen dabei unterstützt werden, Jugendliche im Umgang mit digitalen Medien zu stärken. Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen wie Cybermobbing, das auch gegenüber Lehrkräften zunimmt, sowie die Erkennung von Desinformation in einer Medienwelt, die sich rasant verändert.
Zur Auswahl stehen 12 Workshops, jeweils am Vor- und Nachmittag. Ein zentraler Workshop wird von Redakteur*innen des STANDARD geleitet und zeigt Strategien, um sich gegen Verunglimpfungen im Netz zur Wehr zu setzen. Besonders thematisiert wird die wachsende Schwierigkeit, KI-generierte Fake News von Fakten zu unterscheiden. Zudem wird analysiert, wie Algorithmen Themen wie Klimawandel oder Körperbilder prägen und damit die Wahrnehmung Jugendlicher beeinflussen. Die Veranstaltung vermittelt praxisnahe Methoden, um digitale Eskalationen früh zu erkennen und Plattformmechanismen im Unterricht zu erklären.
Neben STANDARD, PH Wien und dem Bildungsministerium sind Journalist*innen von profil sowie Expert*innen von Lie Detectors beteiligt. Die Initiative baut auf früheren Kooperationen auf: Bereits im November 2025 veranstaltete DER STANDARD in Zusammenarbeit mit dem ORF den ersten Tag der Medienkompetenz für 100 Lehrkräfte. Nun wird das Angebot gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Wien und dem Bildungsministerium erweitert und richtet sich an 300 Pädagog:innen.



